Merry X-mas!

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten!!! Habt ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest!


Ankunft in Sydney

Am 20.12. bin ich von Broome nach Sydney geflogen. Ich hatte Glück, der Flug wurde nicht gecancelt. Am abend zuvor war Yellow Alert in unserem Hostel. Der Zyklon hat es sich scheinbar doch noch anders überlegt, und ist nach Broome gekommen. Viel hab ich davon nicht mitbekommen. Es hatte die Tage zuvor ja auch schon geregnet, nun kam noch etwas mehr Wind dazu. Der Zyklon ist sollte um 5 Uhr morgens auf die Stadt treffen.

Da saß ich also im Flugzeug, pitschnass, denn trotz Regenschirm, die man bei Abflug bekommen hat, wurde ich auf dem Weg zum Flugzeug ziemlich nass!

Nachdem ich kurz in Melbourne umsteigen musste, bin ich nach insgesamt 6 Std. (würde man 6 Std. von Dtld. aus fliegen, wäre man schon nach 30 Min über die Landesgrenze hinweggeflogen!) Flugzeit am Airport in Sydney ankommen. Meinen Pass mußte ich übrigens weder in Broome oder Melbourne noch in Sydney zeigen.

Der Plan war, dass ich von meiner Gastfamilie am Flughafen abgeholt werden sollte, doch wußte ich nicht so recht wo, und wie die aussahen wußte ich auch nicht mehr. In der Halle wurden Leute empfangen und begrüßt, doch für mich interessierte sich scheinbar niemand. So holte ich erstmal mein Gepäck ab. Vielleicht war da ja jemand, aber leider auch nichts. Ich wartete noch ein Weilchen, dann würde ich echt unruhig. Ich hatte weder ne Telefonnummer von der Familie noch ihre Adresse. Und ein Hostel würde ich um Weihnachten auch nicht mehr bekommen. :-(

Ich lief in der Eingangshalle auf und ab, in der Hoffnung, jemand würde mich erkennen, tauschte noch schnell meine Sim-Karte, weil ich nicht wußte, welche Nr. sie von mir hatten und wollte mich grade auf die Suche eines Telefonbuchs machen. Da liefen mir ein Mädchen und ein Mann entgegen, mit einem Schild auf dem „Tanya“ stand. Das mußte ich sein bzw. das mußte meine Familie sein!

Nach herzlicher Begrüßung von Autal (Dad) und Mikayla (Tochter, 9 J.) fuhren wir knapp 30 Min. nach Northmead zu deren Haus. Dort lernte ich noch Deborah (Mum) und Sohn Flynn (7 J.) kennen, mir wurde das riesen Haus gezeigt, 5 miauende Birma Katzen liefen mir um die Beine und kurz danach lag ich in meinem Zimmer und war einfach nur super glücklich! Die Familie ist echt super lieb, die Eltern total nett und hilfsbereit, die Kinder (wenn sie nicht streiten ;-) ) total niedlich, Katzten liebe ich ja sowieso, und überhaupt alles stimmt! Hier fühle ich mich richtig wohl. Einziger Nachteil ist, dass sie so weit weg von der Innenstadt wohnen und ich erstmal 20 Min. zu ner Bushaltestelle laufen muß, um dann mit dem Bus nach Parramatta zu fahren und dann dort in den Zug nach Sydney Central umzusteigen. Insgesamt bin ich bestimmt ne Stunde unterwegs (hab’s noch nicht ausprobiert).

Broome Sunset Camel Riding…

…und der schönste Sonnenuntergang Australiens!

Nachdem hier in Broome seit vorgestern höchste Zyklon-Warnungen umhergehen und wir es nicht mehr gehofft hatten, am Strand einen Kamelritt zu machen, haben wir uns heute einfach gewagt, es doch zu buchen. Der Tag war wie gestern grau in grau, aber als wir um 5 h am Strand angekommen sind, sah man am Horizont ganz in der Ferne ein wenig blauen Himmel. Und als wir dann auf unserem Kamel saßen, wurde es immer schöner und schöner und so habe ich den perfekten Sonnenuntergang am Cable Beach in Broome gesehen, auf dem Rücken eines Kamels! :-) Genießt die Bilder! (die hoffentlich bald kommen)


(Endlich) in Broome!

So, nun sind 25 Tage um und wir sind gut in Broome angekommen. Na ja, mit ein paar unvorhergesehenen Zwischenfällen, von denen ich noch später berichten werde. Insgesamt haben wir 4780 km zurückgelegt. Unser Zuhause war ein kleiner, roter Hyndai Getz, den wir heute erstmal mit viel Mühe wieder sauber gemacht haben. Der rote Sandstaub setzt sich in jede kleine Ritze und unsere schwarze Stoßstange ist immer noch ein wenig rot. Aber er hat uns überall hingebracht, ob einfach Asphaltstraße, gute ungeteerte Wege oder absolut katastrophale Gravelroads. Und ein Dank an unsere Klimaanlage, ohne die wäre ich vermutlich schon nach ein paar Tagen wieder umgedreht. ;-)

Die Reise fing in Perth an, ging nach Lancelin zum Sandboarden, zum Nambung National Park mit den Pinnacles, weiter dann über Cervantes nach Jurien Bay und Dongara bis nach Geraldton. Von da aus weiter nach Kalbarri an den beeindruckenden Coastcliffs vorbei und in den gleichnamigen NP zu Nature’s Window. Vorbei am Shell Beach mit Millionen von Muscheln Richtung Sharkbay nach Denham und Monkey Mia, wo man Delphine am Strand beobachten kann. Nach einem kurzem Stopp in Carnavon auf schottiger Piste zur Gnaraloo Station und einem 4-tägigen Wwoof Aufenthalt. Erholung pur am traumhaften Strand von Coral Bay, einer Glasbottom Bootstour und einem Quad-Abenteuer mit anschließendem Schnorcheln an der Oyster Bridge. Kurzes Verschnaufen im extrem heißen Exmouth, bevor es in den Cape Range NP mit seinen wunderschönen Stränden Lakeside und Turquoise Bay ging und wir einen Blick auf den Yardi Creek Gorge werfen konnten. Nach einem unvorhergesehenen Stopp mit Übernachtung im Nanutarra Roadhouse mit echten Aussie’s und Beer fuhren wir nach Tom Price, um den Karijini NP mit seinen atemberaubenden Schluchten Hamersley Gorge, Hancock Gorge, Dales Gorge und Pools (Fern Pool, Circular Pool) zu bestaunen. Nach kurzen aber heftigen Regengüssen und überfluteten Straßen machten wir Pause in Port Hedland. Von da gings dann weiter zum Eighy Mile Beach bis wir schließlich Broome erreichten.

12 Tage haben wir gezeltet, 5 Tage in Backpackern und 5 Nächte auf einer Farm in nem halbfertigen Cabin geschlafen.

Wwoofing – Ein neues Abenteuer!

Gnaraloo Station, nördlich von Carnavon, WA, 02. – 06.12.09

Der Weg

Da wir ziemlich schnell unterwegs sind (außer wunderschöne Strände, einer nach dem anderen gibt es hier nicht wirklich viel zu sehen, außer man fährt ins Land zu den NP’s, was bei der Hitze wenig Sinn macht), haben wir uns fürs wwoofen entschlossen. Zum einen lernen wir so das richtige Australien kennen, müssen keine Unterkunft bezahlen und geben so auch kein Geld aus.

Wir haben uns also auf den Weg zur Gnaraloo Station, 162 km, davon 70 km unbefestigte Straße, gemacht. Wir sollten ungefähr 3 Std. Fahrt einplanen, wenn wir nach 4 Std. noch nicht bei der Station angekommen sind, würden uns die Farmer suchen kommen. Das ist doch mal nett! Ich bin gefahren und der Weg war ziemlich anstrengend. Ich hatte zwar schon ein wenig Übung, da wir im Kalbarri NP auch 40 km, unbefestigte Straße fahren müssten, aber Spaß macht es nicht unbedingt. Öfters konnten wir 70-80 km fahren, manchmal war der Weg aber nur noch sandig und man musste aufpassen, dass man nicht ins schlingern kam.


Wir hatten schon 2/3 der Strecke geschafft – zwischendurch liefen uns Schafe, Ziege oder auch mal ein Kangaroo über den Weg – als wir über ne Metallschiene fuhren und unser Auto ein Geräusch von sich gab und aufsetze. Wir konnten aber weiterfahren. Hier an dieser Stelle noch kurz, dass dies ein Leihwagen ist und wir „unsealed“ nicht fahren dürfen, bzw. wir dann nicht versichert sind, aber ein Typ meinte, Zufahrtsstraßen wären ausgenommen (und das ist eine Zufahrtsstraße) und wir einfach so tun, als wäre das bei unserem Leihwagen ok.

Wir haben dann auf die 2 Mädels, die mit ihrem gekauften alten Ford Falcon hinter uns her fuhren, gewartet. Sie haben sich seid Perth erstmal unserer Route angeschlossen, weil sie mit ihrem alten Wagen nicht alleine in der Pampa unterwegs sein wollten.

Sie blieben mit ihrem Wagen stehen und wir dachten, die wollten nen Kangaroo oder ein anderes Tier fotografieren. Als sich da nichts tat sind wir ausgestiegen und zu ihnen gelaufen. Sie waren in dem Metallteil stecken geblieben! Na prima! Und das auf ner Strecke, wo uns keiner entgegenkam oder hinter uns war, denn die Strecke führt nur zu ein paar abgelegenen Stations!

Wie gut das wir mit den Leuten von der Farm ausgemacht hatten, dass sie uns nach 4 Std. suchen kommen! :roll:

Sie konnten mit ihrem Wagen weder vor noch zurück fahren. In der Metallstange war die Befestigung vom Auspuff hängen geblieben. Da ihr Auto so niedrig war, konnten sie auch nicht weiter nach vorne fahren, weil der Auspuff noch tiefer hing, und dann abgerissen würde. Wir versuchten, das Auto vorne hoch zu heben und mit der Hand das Gas im Rückwärtsgang zu betätigen. Nichts tat sich. Stattdessen drehten die Räder hinten durch, und bohrten sich in den Sand. Klasse. Langsam kam ein mulmiges Gefühl auf. Wir haben noch 2 Fußmatten vor die Reifen gelegt und versuchten es noch ein paar mal. Keine Chance. Dann war erstmal Brainstorming angesagt. Wir haben uns dann nochmal alle in den Kofferraum gestellt, in der Hoffnung, das der Wagen dann vorne hochgeht, aber das half auch nichts.


Wir haben dann überlegt, ob es Sinn macht, links und rechts einen Wagenheber zu benutzen, um den Wagen etwas angeben zu können. Das haben wir dann auch gemacht, in der Hoffnung, dass der Wagen sich ein Stück nach hinten bewegt, bevor die wieder zurück auf den Boden fallen. Die Mädels haben von vorne geschoben und ich habe mit der Hand das Gaspedal gedrückt. Auf 3 ging los und dann ging alles sehr schnell. Ich bin von der Wucht des Wagens gegen die offenen Tür gedonnert und dann auf den Boden geworfen worden, der Wagen rollte weiter nach hinten. Ich bin dann schnell aufgesprungen und hab rückwartsrennend versucht, irgendwie an das Bremspedal zu kommen. Franzi kam auch schon angerannt. Und dann stand der Wagen irgendwann. Ich glaub, wir haben alle ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut. ;-)

Auf jeden Fall war der Wagen frei! Hurra!! Und wir sollten wir mit dem Wagen darüber, ohne wieder hängen zu bleiben? Wir haben uns an der Seite die tiefste Stelle rausgesucht, von vorne uns hinten Sand aufgeschüttet und Fußmatten über die Stelle gelegt. Dann ist Eileen mit etwas Schwung losgefahren, und juchu! der Wagen war auf der anderen Seite angekommen!!


Dann ging es nochmal 20 Minuten weiter über unbefestigten Weg und ganz weit im Horizont haben wir dann ein paar kleine Häuschen gesehen.

Als wir ins Haus kamen, war die ganze Küche bzw. der Wohnraum voll mit Leuten, die gerade am Essen waren. Wir wurden kurz vorgestellt und durften uns direkt was zu Essen nehmen. Dann saßen wir auf der Couch, völlig erschöpft, im einem fremdem Heim mit fremden Leuten. Aber irgendwie fühlte man sich wohl! Wir haben uns dann noch mit Collin, der Frau, die hier Mädchen für alles ist und für die Wwoofer zuständig, etwas unterhalten und später haben uns 2 Holländer, die hier seit 2 Wochen wwoofen, unsere Unterkunft gezeigt. Es waren halbfertige Cabins für 2 Personen, mit eingebauter Küchenzeile und Bad. Leider waren sie noch im Rohbau, und alles war total verstaubt und dreckig. Mitten im Raum standen aber schon 2 Betten, die ich zumindest dankend annahm! Ein wenig Dreck macht mir nichts aus. Ich bin ja ein Baustellenkind ;-)


Unser Bad war noch nicht fertig, so hatte es keine Türe und die Toilette dürfte man nur für „klein“ benutzen. Außerdem gab es nur Salzwasser, mit dem man sich waschen konnte. Frischwasser gab es nur im Haupthaus. Dusche und Toilette waren irgendwo auf dem Gelände, was zu der Zeit noch völlig unübersichtlich und riesig wirkte.

Dann lag ich auch schon im Bett und war gespannt auf den nächsten Tag…

Die Arbeit

Unser ersten Arbeitstag begann um 8 Uhr und der Boss hat gemeint, er will erstmal schauen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind und dass wir die härteste Aufgabe bekommen. An einem Abhang wurde von den anderen Wwoofern schon ein Abflussrohr gelegt und auf Steine gebettet. Nun sollten wir das Rohr mit Steinen bedecken und am Ende mit Sand zuschütten. Die Schwierigkeit war in erster Linie, dass es eben ein abschüssiger Hang war.

Wir nahmen unsere 10 Liter Eimer und füllten sie mit herumliegenden Steinen, je größer desto besser. Am Anfang waren wir noch so enthusiastisch, dass es uns recht leicht viel. Nach ner 1 Std. waren wir aber alle ziemlich geschafft, uns lief der Schweiß (selbst um 8 Uhr morgens ist echt schon ohne zu arbeiten heiß), und unsere Hände taten weh, weil wir keine Handschuhe bekommen hatten. Nachdem wir mühevoll das Rohr mit Steinen bedeckt hatten, haben wir dann die Eimer mit Sand gefüllt, ho ch geschleppt und über die Steine gekippt. Nach 2,5 Stunden körperlich anstrengenden Arbeit waren wir dann soweit fertig. Danach haben wir im einem großen Haus, dass in kleine Ferienzimmer unterteilt ist, Fußleisten und Fensterrahmen gestrichen. Nach 5 Std. Arbeit hatten wir den Tag zur freien Verfügung. Wir sind zum Three Mile Beach schnorcheln gefahren :-)

Noch kurz zur Info, was Wwoofen ist. Man arbeitet auf einer organischen Farm zwischen 4 & 6 Stunden, und kann dafür bei der Familie umsonst übernachten und wird mit Essen versorgt.

Am zweiten Arbeitstag waren dann früh morgens wieder die Steine dran. Wir mussten den Steinhaufen noch ein wenig verbreitern, damit die Steine einen guten Halt hatten. Mittlerweile war es schwierig geworden, Steine in der Nähe zu finden, weil wir die ja schon am Vortag gesammelt hatten. Man musste bis nach unten laufen und dann mit den schwer gefüllten Eimer wieder nach oben. Als wir soweit einen schönen Hügel gebaut hatten, kam Ive mit der Mischmaschine, Wasser und Zement. Er hat dann den Zement angerührt und wir haben die vollen Eimer über die Steine gekippt. Nach 3 Stunden war auch das geschafft. Und warum das alles? Damit die Schafe und Ziegen, die überall rumlaufen, die Rohre nicht kaputt treten.


Danach waren wieder die Fußleisten und Fensterrahmen zum streichen dran. Diesmal der 2. Anstrich. Um 13 h war wieder Feierabend und wir sind zum Schnorcheln zur Gnaraloo Bay mit 10 Mann im Auto gefahren. ;-)

Am dritten Arbeitstag sollten wir dann die Türen und Schranktüren in den Zimmern abschleifen (macht man das nicht bevor man streicht???).

Boss Paul kam grade mit seinem Truck vorbei und hat uns gefragt, ob wir Lust haben, mit raus zu kommen, sie müssten die Schafe verladen. Na klar, deswegen war ich ja eigentlich hier! Um die Farmarbeit mit zu erleben! Nach einer holprigen, und sehr spannenden Fahrt, bei der mir ein wenig mulmig wurde, und ich dachte, jeden Moment müsste das Auto in all seine Einzelteile zerlegt werden – Paul fuhr mit seinem altem verrosteten Truck wie ne besengte Sau über den doch sehr bescheidenen Weg, der teilweise einfach über Büsche im Nichts ging – waren wir nach 30 min. an einer kleinen Wasserstelle angekommen. Sie war von einem Zaun umgeben und im Gehege waren Schafe und Ziegen. Nun sollten die Schafe auf 2 Trucks geladen und auf den Hof zum Scheren gebracht werden.

Die Schafe wurden im Gehege von den Ziegen getrennt und auf die Verladerampe gejagt, teilweise mit ein wenig Gewalt. Der Boss hat uns erzählt, dass es ab und zu passiert, dass die Tiere (sie haben Schafe und Ziegen, Schafe zum Scheren und Ziegen zum Schlachten) beim Verladen vor Aufregung sterben oder manchmal auch tot getreten werden. Deswegen haben sie auch 7 Weisenzieglein, weil die Mutter beim Verladen gestorben ist. Nachdem die 2 Trucks mit Schafen geladen waren, sind wir dann zurück zum Homestead. Diesmal aber mit geringerem Tempo ;-) Beim Ausladen waren wir dann aber nicht mehr dabei.

Stattdessen haben wir dann geschliffen. Mehr schlecht als recht. Die Maschinen waren ziemlich alt und kaputt und ich hab ne Ewigkeit gebraucht, bis ich die Schranktüren fertig hatte. Da schlepp ich lieber wieder Steineimer!!

Morgen ist Sonntag und da hat man normaler Weise frei. Evtl. sind ein paar Kleinigkeiten zu machen. Um 12 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Carnavon, über den gleiche holprigen, sandigen Weg. Hoffentlich passiert diesmal nichts!

Die Station

Die Farm/Station besteht aus Paul Boss (der Boss, er verteilt die Aufgaben an die Wwoofer), Paul Mac (ein Angestellter, der am Three Mile Camp wohnt), Collin (die Dame des Hauses, die für alles andere zuständig ist) und Cotten (bei dem ich nicht weiß, welche Funktion er hat). Außerdem sind auf der Farm 3 Turtle-Researcher, die hier wohl auch umsonst wohnen und morgens früh sich auf die Suche nach Schildkrötennestern machen. Das Konzept hab ich noch nicht so ganz verstanden. Und dann sind da noch die Wwoofer. Da die Station auch als „Holiday Resort“ genutzt wird (keine Ahnung, wer diesen langen beschwerlichen Weg auf sich nimmt und in alten Cabins wohnen möchte) und zur Zeit nur ein Gast hier wohnt, stehen die Cabins leer (die neuen unfertigen sowieso) und so können mehrere Wwoofer gleichzeitig hier arbeiten. Zurzeit sind es mit uns 7. Tja, und das waren auch schon. Zuzüglich der über 8000 Ziegen und Schafe, 2 Hunden, Kakerlaken, die uns jeden Abend in unserem Cabin besuchen und mindestens eine Millionen Fliegen! ;-)


Die ersten 900 km…

…habe ich gut überstanden. Naja, mehr oder weniger ;-)

Der Tagesablauf ist meistens der Gleiche. Ich bin natürlich die Erste, die wach ist, und dass meistens zwischen 5 & 6 Uhr. Zum einen, weil ich dann total verfroren aufwache, oder weil die beklopten Rabenviecher einen heiden Lärm veranstalten! Ich glaube, die üben für ein Konzert oder so :-(

Dann gehe ich duschen, und bereite danach das Frühstück vor. Was bedeutet, dass man erstmal das halbe Auto auf den Kopf stellen muß, um an die verschiedenen Tüten mit Lebensmitteln zu kommen, das Geschirr unter irgendwelchem Krempel hervorkramt und sich dann irgendwo einen Schattenplatz sucht, wo man sich niederlassen kann. Entweder auf vorhandenen Tischen mit Bänken, aber meistens eher auf der Isomatte aufm Boden, auf der ich geschlafen habe. In den letzten Tagen war es morgens schon so warm, dass man nicht in der Sonne sitzen kann. Dann muss man sich noch mit den Fliegen rumärgern, und irgendwann hat man dann 4-5 Brote von dem furchtbaren Laberbrot mit Scheiblikäse oder Nutella gegessen. Was anderes gibt es nicht, denn was anderes ist wohl ohne Kühlschrank nicht haltbar. Wir haben uns auch Margarine gekauft, die ist uns aber schon öfter weggeschmolzen.

Nach dem Frühstück wird das Zelt abgebaut, das Auto versucht aufzuräumen und dann geht es meist erstmal in den Ort bevor wir 100-200 km weiterfahren. Zwischendurch machen wir öfters an verschiedenen Lookouts einen kleinen Stopp. In der Dämerung vermeiden wir zu fahren, weil wir kein Kangaroo auf unserer Windschutzscheibe kleben haben möchten! ;-) Zweimal mußten wir aber schon im Halbdunklen fahren und da sitzen dann die Kangaroo’s am Straßenrand, hüpfen dann aber gott sei dank in die richtige Richtung wieder weg!

Abends heißt es dann sich eine günstige Unterkuft suchen, alos vorwiegend Campingplätze, und dann Zelt aufbauen. Oft schon im Dunkeln, was hier so gegen 19:30 Uhr der Fall ist, und meist unter erschwerten Bedingungen, denn es ist zum einen super windig, zum anderen ist der Boden so hart, dass die Häringe überhaupt nicht in den Boden gehen, und wir ohne Überzelt schlafen müssen. Damit das Zelt nicht wegfliegt, schleppt Lena immer einen Wasserkanister mit ins Zelt. ;-)

Danach kochen wir. Das ist meistens auch eher improviersiert. Manchmal haben wir richtige Gaskochplatten, oft aber nur die BBQ’s, auf denen es schwieriger ist, Nudeln mit Soße oder Pancakes zu machen. Ist aber alles ne Sache der Übung! ;-) Hauptgericht wird bei uns Nudeln mit Soße werden. Die Vorrate halten sich am Besten und es ist relativ einfach zubereitet. Und es ist günstig!! Lebensmittel sind hier wahnsinnig teuer! Hab ich wohl in meinen anderen Urlauben nie so drauf geachtet! Und Obst ist unbezahlbar!! Komisch, ich dachte grade das müsste hier günstig sein!

So habe ich in den letzen 7 Tagen schon an die 500 $ ausgeben und weiß nicht so recht wofür eigentlich. Eigentlich nur für Essen und Schlafen. Die teuren Touren kommen ja erst noch. Auweia! Ich glaub, ich brauch nen Job!

Tiere habe ich schon viele gesehen. Von kleinen bis großen Lizards, nen Salamander, der nur auf den Hinterfüßen gelaufen ist, was urkomisch aussah, Schlangen, riesige Kakerlaken (eigentlich in jeder Campingküche vorkommend), Emus, Kangaroos (lebendige, aber meistens zermatschte am Straßenrand), Delphin (ein wilder, der am Steg rumturnte, und als wir ins Meer kamen, er direkt neben uns schwamm!), Stingray’s (beim schnorcheln direkt unter mir!, aber richtiger Weise heißen die Mantaray; Andi hatte sich schon tierische Sorgen gemacht hat, weil die ja nen sehr scharfen Schwanz haben, und einen damit verletzten könnten) und nen Zebrafisch. Sämtliche Vogelarten auch, aber davon hab ich keine Ahnung!

Das Wetter ist ständig wechselt und nervt mich! ;-) Morgens und abens war es richtig kalt und ich brauchte lange Hose, Socken und Pulli (schön, dass ich genau einen mithabe, denn hier sollte ja schließlich Sommer sein!!, den habe ich seit ca. 14 Tagen nun täglich an) und Mittags war es warm bis richtig heiß, dann aber war es wieder so windig, dass mir kalt war und ich nen Pulli anhatte. Ich zieh mich also mehrmals täglich um. :-/ Nun sind wir aber nen ganzes Stück nördlicher und die Hitze macht sich breit. Gestern waren wir im Inland im NP und ich war so was von fertig, ich konnte mich einfach nicht mehr bewegen. Den anderen ging es genau so. Nach nem 1 km langen Wanderweg, der uns vorkam wie 10 km, haben wir uns erstmal im Schatten ausgeruht und uns entschlossen, zurück zur Küste zu fahren und ins Meer zu springen. Das war ne Erholung, wunderbar!!

Das waren jetzt erstmal ein paar erste Eindrücke. Falls ich was vergessen habe oder ihr noch andere Auskünfte braucht, könnt ihr ja fragen! ;-) Da wir einen strengen Zeitplan haben ;-) , bin ich leider noch nicht dazu gekommen, aufzuschreiben, was wir jeden Tag gemacht haben. Das kommt später alles…

Ach ja, eine schöne Adventszeit wünsche ich euch

Vorbereitungen

So, morgen ist der letzte Tag in Perth, bzw. morgen bin ich auf Rottnest Island und erkunde dort die Insel mit dem Fahrrad und am Mo. früh gehts dann mit dem Auto Richtung Norden!

Heute ist Lena angekommen und wir haben zusammen noch ein paar Besorgungen für die nächsten Wochen gemacht. Da die Hostelkosten doch enorm hoch sind, haben wir uns entschieden, auch öfter mal zu campen oder im Auto zu pennen. Wir haben uns heute also ein Zelt, eine Isomatte und noch ein paar Campingsachen gekauft. Die Sachen sind hier gott sei dank nicht wirklich teuer, sodass ich sie guten Gewissens dann oben in Broome lassen werde.

Hier gibt es unterwegs wohl öfters Rastplätze, an denen man dann im Auto oder Zelt übernachten darf.  Sanitäre Anlagen werden in den nächsten Wochen dann wohl Luxus werden ;-)

Es werden noch zwei deutsche Mädels mit uns mitkommen, die sich einen Wagen hier gekauft habe. Da sie nicht wirklich wissen, wie fit der Wagen ist, sind sie dankbar, dass wir mit unserem Mietwagen in den Nähe sein werden, falls sie mitten in der Pampa stehen bleiben.

Jetzt müssen wir am Mo. nur noch genügend Vorräte, Wasser und Benzin kaufen und dann geht es los, mehr als 4500 km mit dem Auto durch Westaustralien!

Ihr werdet eine Weile nichts mehr von mir hören, aber ich hoffe, spätenstens am 20.12. bin ich dann heile in Sydney angekommen!

Bis späters…

PS: Habe heute versucht, wenigstens ein paar Bilder einzustellen, damit ihr schonmal eine ungefähre Vorstellung von meiner tour bekommen habt.

Das Leben als Backpacker

Man gewönnt sich recht schnell an die neuen Lebensumstände. Als Backpacker zu leben bedeutet:

  • ständig aus dem Rucksack zu leben
  • jeden Tag aufs neue seinen Rucksack nach irgendwelchen Sachen durchforsten, die man gerade braucht
  • sich daran gewöhnen, dass es einfach keine Ordnung in dem Rucksack geben wird
  • Toiletten und Duschen sich mit anderen zu teilen, manchmal auch mit den Jungs
  • im kurzen Pyjama durchs Hostel zu rennen
  • sein Bett jeden Tag neu zu beziehen, weil man fast jede Nacht in einem anderem Hostel übernachtet
  • der Kampf um die Steckdosen, um seine unverzichtbaren Elektrogeräte aufladen zu können
  • morgens und nachts durch Licht oder nervige Geräusche wie das Zufallen der Türe, knisternde Geräusche, ein oder ausziehende Backpacker oder Gerede aus dem Schlaf gerissen zu werden
  • sich damit abzufinden, das jeder Mensch Angewohnheiten hat, die einen zur Weissglut bringen, man es aber ignorieren muß (Gruß an die Holländerin, die meint, Türe zu knallen zu lassen sei ein Spaß, und an die Asiatin, die jede Minute ihre Nase in einer affenlautstärke hochzieht, dass ich nun Kopfschmerzen habe)
  • jeden Tag aufs neue seinen Zimmerpartnern zu erzählen, wie lange man schon hier ist, wie lange man bleiben wird, was man schon gesehen hat und was man noch für Pläne hat
  • einen riesen Kühlschrank sich mit anderen teilen, indem man seine Sachen in einen kleinen Korb sortiert und hofft, dass die Sachen am nächsten Tag auch noch drin sind
  • merken, dass das Budget, was man eingeplant hatte, schon fast nach 2 Wochen erschöpft ist und man sich dann evtl. doch mal einen Job suchen müsste ;-)

So, das waren jetzt erstmal ein paar Eindrücke, die Liste wird bestimmt noch bald ergänzt. Und, will jemand tauschen??? ;-)

Perth

So, nun bin ich insgesamt schon 8 Tage in Perth. Perth ist schön, keine Frage, nach Sydney meine zweite Wahlheimatstadt ;-) , aber langsam wird es Zeit für einen Ortswechsel!

Am 2. Tag (11.11.) bin ich dann in den Kings Park gegangen. Dort war ich schon letztes Jahr, doch hatte ich nur einen Bruchteil davon gesehen, denn er ist 5 qkm groß! Ich hab diesmal natürlich nicht alles geschafft, bin aber einen schönen Rundwanderweg gelaufen. Dort hab ich dann auch meine ersten Boab Bäume (Affenbrotbaum) gesehen! Nachdem ich mir die Füße platt gelaufen hatte und froh über meine kurze Hose war, hab ich mich unter einen Baum in den Schatten gelegt. Am späten Nachmittag wurde es allerdings sehr schnell frisch. Hier wird es leider im Sommer auch recht früh dunkel (18h) und die Geschäfte schliessen schon um 17 Uhr! Echt blöd, die Tage sind hier also recht kurz und man wird zum Frühaufsteher! (bin ich aber ja eh schon ;-) )

Am nächsten Tag (12.11.) wollte ich dann eigentlich endlich zum Strand, nach Cottesloe. Als ich aber mit zwei anderen deutschen Mädels, die mitkommen wollten, am Frühstückstisch saß und nach draussen gucke, sah ich, das es regnete. Na wunderbar! Wie war das, in Australien regnet es nie?!?! Klar, in der Regenzeit, aber ich war überrascht, wie schlecht das Wetter war und es war auch super kalt im Vergleich zum Vortag! Dann halt kein Strandtag :-( Wir haben und dann auf die überdachte Vorterasse gesetzt und gewartet, dass es besser wird. Gegen 14 h waren dann auch tatsächlich alle Wolken weg und strahlend blauer Himmel. Wir sind dann noch für ein paar Besorgungen in die Stadt gefahren, Strand hätte sich nicht mehr gelohnt.

So, dann war unser Strandtag eben am nächsten Tag! (13.11.) Das Wetter schien ganz gut zu werden, zumindest hatten wir die Hoffnung nicht aufgegeben! Wie waren aber leider relativ lange noch in der Stadt, weil jeder von uns was zu erledigen hatte und so waren wir erst gegen 15 h nach einer halbstündigen Zugfahrt am Cottesloe Beach. Es war nicht allzu voll und ein kleiner Bereich war abgeteilt, wo Lifeguards über den Strand wachten. Nachdem ich mich fett eingecremt hatte, hab ich mich erstmal direkt in den Strand gehauen und gepennt. Ins Wassser wollte ich nicht, so warm war mit dann doch nicht. Nach der Std. wurde es recht windig und mir war total kalt. Die Mädels sind noch im Wasser gewesen, danach sind wir dann aber auch schon wieder zurück nach Perth gefahren. Hmmh, hatte mir den Strandtag irgendwie anders vorgestellt, nicht so kalt :-/

Am 14.11. gings dann ja früh morgens für 5 Tage in den Südwesten. Seit ich wieder hier bin, hab ich nicht wirklich viel gemacht. Am 19.11. war ich dann länger in der State Library, weil man dort umsonst ins Internet gehen kann, und gestern (20.11.) hab ich erstmal bis 15 h im Bett gelegen und war danach an der Esplanade am Swan River spazieren und hab ich dann im Queens Park noch ein wenig gesonnt. Das Wetter ist seit dem ich zurück bin total furchtbar. Zwischendurch regnet es immer wieder und es total kalt. Klasse, ich hab genau einen Pulli mitgenommen, den ich jetzt immer anhab. ;-) Abbends wollte ich dann noch zur State Library, endlich mal ein paar Fotos einstellen, doch ausgerechnet gestern hatte sie früher zugemacht. :-/ Das coole ist aber, dass die ja ne ungesicherte WiFi Verbindung habe, ich mein Netbook mit hatte und ich so vor der Bücherei ins Netz gehen konnte! :-) Bilder hab ich natürlich noch nicht geschafft, das dauert alles immer so lange… Aber heute werd ich es hoffentlich schaffen!

5 Day Tour Perth-Albany-Esperance

Tag 1 – 14.11.09

Um 7:00 h saß ich bereits im Tourbus von WesternXposure. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass 8 von 13 Leuten aus Holland kamen ;-) Wir waren gott sei dank eine eher kleine recht übersichtliche Gruppe mit nur 2 Männern + Tourguide Tony an Bord. Nur leider hat sich dann schon bald herausgestellt, dass sich die Hollaender lieber in ihrer eigenen Sprache verstaendigt haben, sodass ich eigentlich die meiste zeit fuer mich alleine war und nicht wirklich viel Englisch gesprochen hab. ;-(

Nach 2 Stunden waren wir dann schon bereits an unserem ersten Stopp in Busselton angekommen. Busselton Jetty, ein fast 2 km langer hölzener Busselton JettyLandungssteg, denkmalgeschützt und der längste auf der Südhalbkugel. Mehr gab es da a ber nicht wirklich zu sehen und nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt gings dann weiter. Zwischen Dunsborough und Yallingup haben wir einen Rundgang durch die Ngilgi Cave, eine Kalksteinhöhle gemacht.


Bei der Bush Shack Brewery, einer Brauerei, in der man die verschiedensten Biersorten probieren konnte, machten wir dann eine Lunchpause. Lunch besteht hier meistens aus Sandwiches, ziemlich langweiliger Labbertoast, den man dann mit Salat, Tomate usw. belegt.

Hinter Yallingup im Leeuwin Naturalist NP sind wir zu den Canal Rocks gefahren, eine Felsformation, durch die das Meer fließt. Dort konnte man auch auf den Rocks rumklettern und von da die tolle Aussicht genießen.


 

 

 

 

 

 

In der Margret River Region, eigentlich bekannt für seine verschiedensten Weine und Weinverkostungen, fuhren wir zu der Magret River Chocolate Company, in der man eine handvoll Schokoladeplättchen probieren konnte. Die Schokolade war wirklich super lecker, sodass ich mich ein zweites mal in die Schlange stellte. Ja ja, ich und Schokolade! ;-) Danach konnten wir dann durch die gleichnamige Stadt Margret River schlendern, die allerdings auch sehr klein war und außer ein paar Shops nicht wirklich sehenswertes gab.

Weiter Richtung Süden haben wir noch einen Fotostopp bei Prevelly Beach, beliebter Strand bei Surfern, an dem jährlich Meisterschaften stattfinden, und dem Cape Leeuwin Lighthouse gemacht, bevor es dann nach Augusta ins Hostel ging und wir dort BBQ hatten.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strecke 414 km: Perth – Busselton 234 km, Busselton – Dunsborough – Yallingup – Margret River 100 km, Margret River – Leeuwin NP – Augusta 80 km


Tag 2 – 15.11.09

Nach 2 Std. Busfahrt erreichten wir vor Pemberton den Karri Forrest und kletterten über die in den Bicenntenial Tree geschlagenen 153 Eisenstangen auf den höchsten Tree Lookout der Welt mit 75 m Höhe! Und das alles ohne Netz und Geländer. Früher war dieser Lookout mal als Platform für Waldbrände gedacht, heute benutzt man Helicopter ;-)


Nach dem Lunch ging es durch den Walpole-Nornalup NP in das berühmte Valley of the Giants, wo es die seltenen Tingle Bäume zu bestaunen gab. Über den Baumwipfelpfad Tree Top Walk konnten wir 40 m über dem Waldboden einen Rundgang auf einer aus Stahlgitter und Stahlseilen besfestigten schankenden Brücke machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im William Bay NP bei Denmark gings dann zu der Felsformation Elephant Rocks, die mit viel Phantasie wie eine gedrängte Elefantenherde aussieht. Einen kurzen Wanderweg folgend kommt man dann zu den Green Pools, wo wir zum entspannenn oder schwimmen Pause machten.

 

 

 

 

 

 

Unser letzter Stopp war The Gap, eine 40 m tiefe Felsspalte in den Granitklippen und Natural Bridge, eine mächtige Felsbrücke im Torndirrup NP bei Albany, bevor es dann dort in unser Hostel ging.


 

 

 

 

 

 

 

 

Strecke 317 km: Augusta – Pemberton 125 km, Pemberton – Karri Wälder – William Bay NP – Denmark 192 km, Denmark – Albany 54 km


Tag 3 – 16.11.09

Am frühen Morgen konnten wir vom Anzac Hill in Albany einen Blick über die Stadt werfen. Bei dem Weg hinauf über ein paar Treppen sind mir dann witziger Weise einige Lizards über den Weg gelaufen.

Danach haben wir bei Castle Rock Winery verschiedene Weine probieren können, bevor wir uns auf den Weg zu Bluff Knoll machten. Dies ist ein 1000 m hoher Gipfel im Stirling Range NP, den wir in 2 Stunden auf 5 km Länge erklimmen sollten! Alles klar! Nach ner halben Stunde in bulliger Hitze wollte ich schon aufgeben, aber nach 2 Std. und 20 Minuten war ich dann kurz vor dem Ziel!! Oh man, ich war echt fix und alle, aber das hat sich echt gelohnt!! Für den Weg runter habich knapp ne Stunde gebraucht. Immer wenn mir jemand entgegen kam,hab ich gefragt, ob es noch weit ist und jedesmal kam die Antwort, ja, ist noch nen ganzes Stück, ca. 30 Minuten! Puuh!! Völlig fertig gab es unten erstmal Lunch, Sandwiches, was sonst! Das essen war recht schwierig, denn es wimmelte von Fliegen, die sich ständig auf das Essen setzten oder im Gesicht rumturnten.

Danach ging es dann über Ravensthorpe 5 Std. nach Esperance, wo ich dann tot ins Bett gefallen bin!

Strecke 502 km: Albany – Stirling Range NP 90 km, Striling Range NP – Esperance 412 km


Tag 4 – 17.11.09

Bei Esperance besuchten wir den Cape Le Grande NP und kletterten am frühen Morgen mal wieder einen Gipfel hinauf. Diesmal nur 262 m, auf den Frenchman Peak, allerdings ohne jeglichen Wangerweg sondern nur auf steilen Granitfelsen. Nach 40 Min. war ich dann oben!

Danach sollte es entspannter zugehen, denn in dem NP gab es neben Granitfelsen auch wundervollen Strände! Bei Lucky Bay machten wir eine Pause, und ich legte mich erstmal an den Strand, während die anderen den Strand bis zum anderen Ende entlang liefen. Leider war das Wetter ziemlich grau und wir konnten froh sein, dass es nicht regnete. Dort hab ich auch zum erstmal aus nächster Nähe ein Kangaruh am Strand gesehen, total süß!!

In Hellfire Bay, einem weiterem schönen Strand, machten wir dann BBQ, bevor wir Richtung Esperance an der Tanker Jetty, einem 862 m langen Tanker Holzsteg, wo sich ab und zu Seelöwen zum relaxen an den Strand legen, vorbei kamen. Am Twilight Beach, für mich der bis jetzt schönste Strand mit tollen Felsformationen haben wir einen kurzen Stopp gemacht, und sind dann weiter zum Observation Point und dem Pink Lake, der sich wohl im Sommer pink färbt, gefahren, bis es dann dann wieder zu unserem Hostel in Esperance ging.

Strecke 150 km: Esperance – Cape Le Grande NP – Esperance 150 km


Tag 5 – 18.11.09

Um 6:30 h ging es dann Heimwärts Richtung Perth. 10 Std. Busfahrt waren es ungefähr. Nach 4 Stunden machten wir Pause am Wave Rock bei Hyden. Dort konnte man noch einen 25 minütigen Wanderweg zu Hippos Yawn machen Als wir dann Lunch zubereiteten tobte ein richtiger Sturm, sodass wir unser Essen festhalten mußten. Auf dem Weg danach hat Tony uns noch über den Dog Cemetry und Rabbit Fence aufgeklärt, wo wir kurz nen Fotostopp machten. Um 18 h war ich froh, als ich befahrene Straßen, Häuser sah und den Bus endlich verlassen konnte. In Perth fühl ich mich doch schon ein wenig heimisch!

Strecke 640 km: Esperance – Hyden 300 km, Hyden-Perth 340 km

***gesamte Strecke 2023 km***

PS: Bilder stell ich spaeter ein!! Ich hab schon 600 Fotos gemacht, und muss die jetzt erstmal bearbeiten!