Sydney pur

 Nun war ich eine Weile in Sydney, um genau zu sein vom 20.12. bis 05.02.10 (ausgenommen die 11 Tage in Lismore und Tyalgum).

Gelebt hab ich die ersten zwei Wochen in einer Gastfamilie (s. Homestay in Sydney), die restliche Zeit habe ich im Big Hostel in einem 8-ter Girlsdorm „gewohnt“. Das Hostel ist ganz prima und eines der Besten, die ich bin jetzt in Australien gesehen hab. Morgens früh zwischen 7-10 Uhr gab es Frühstück umsonst (versch. Cereals, Milch, Toast, Marmelade und natürlich Vegemite, igitt!). Ein weiterer Pluspunkt: das Hostel hat kostenloses Wlan!! So saß ich desöfteren morgens und abends am Rechner und habe geskypt oder im Internet gesurft. Toll!

Auch wenn ich schon ein paar mal in Sydney war; dieses mal habe ich wieder viele neue Eindrücke gewonnen und sie ist und bleibt meine Traumstadt!

Auf der ewig langen George Street, die mitten im CBD von Sydney liegt und von Chinatown im Süden bis zum Circular Quay im Norden geht, herrscht reges Treiben rund um die Uhr. Dort findet man sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Kneipen, kleinere Discotheken und ein größes Kino.

In Chinatown findet man ein asiatisches Restaurant nach dem anderen, Foodcourts in überdachten Einkaufspassagen, kleine Kramlädchen und Standbuden mit kulinarischen Kostbarkeiten.

In der Nähe liegt Paddy’s Market. Eine riesige Einkaufshalle mit über 1000 kleinen Verkaufständen von Souvenirs, Schmuck, Klamotten, Spielzeug und anderen Sachen, die (k)ein Mensch braucht, und das so günstig wo nirgendwo in Sydney. Das war bald mein zweites Zuhause, was später zu Problemen am Flughafen führen würde…

Die Skyline, die man von der Ferry am Circular Quay am besten betrachten kann, ist von Skyscrapern durchzogen. Ob große Banken wie St. Georg, Westpac, Citibank oder bedeutende Firmen wie Axa, Hudson, AMP säumen das Bild zwischen dem 305 Meter hohem Sydney Tower, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist, und man in schwindelerregender Höhe einen Skywalk auf dem Deck machen kann.

Der Hyde Park mitten im CBD lädt zum Erholen ein. Am nördlichen Ende trifft man auf den Archibald Fountain und rechts davon liegt die St. Mary’s Cathedral. Am südliche Ende des Parks erinnert eine Gedenkstätte an die Verstorbenen aus dem 1. Weltkrieg.

The Rocks ist wohl der älteste Stadtteil Sydneys. Früher waren hier die ersten Häftlingslager der britischen Strafgefangenen.

Mein Lieblingsplatz sind eindeutig die Royal Botanic Gardens mit der Farm Cove und der  fantastischen Aussicht auf die Harbour Bridge und der Opera. Zu entdecken gibt es  immer was, wenn man durch den 30 Hektar großen Park mit seiner verschiedenen Pflanzenwelt geht. Oder man legt sich zum entspannen einfach auf die Wiese und genießt den Tag.

Wenn man genau hinschaut, sieht man in einigen Bäumen schwarze Flecken und bei näherem Betrachten erkennt man erschrocken, dass es sich um Fledermäuse (Flying Fox) handelt! Von denen wimmelt es dort. Von weitem kann man das Geschrei der Fledermäuse hören, während sie kopfüber in den Bäumen hängen und sich ausruhen oder schlafen. Bei Dämmerung sieht man am Himmel riesige Schwärme und man kommt sich vor wie in einem Alfred Hitchcock Film!

Fortsetzung und Bilder folgen…

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